die rauhnaechte

Die Rauhnächte – Wenn die Zeit stillsteht und der Rauch spricht

Zwischen den Jahren liegt eine besondere Stille.
Eine Zeit, in der die Welt langsamer atmet, Gedanken tiefer werden und sich Schleier zwischen den Ebenen lüften sollen.
Diese magische Spanne nennt man die Rauhnächte.

Seit Jahrhunderten werden sie genutzt, um loszulassen, innezuhalten und Wünsche für das kommende Jahr zu formen – begleitet von Rauch, Ritualen und innerer Einkehr.


🌙 Was sind die Rauhnächte?

Die Rauhnächte umfassen traditionell die zwölf Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar.
Sie gelten als „tage- und zeitlose Tage“, da sie nicht eindeutig dem alten oder neuen Jahr zugeordnet werden können.

Jede dieser Nächte steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres.
Was wir träumen, fühlen oder räuchern, soll Hinweise und Impulse geben.

Früher glaubte man: In den Rauhnächten ist die geistige Welt besonders nah – und der Rauch trägt unsere Wünsche dorthin.


🔮 Warum räuchert man in den Rauhnächten?

Räuchern war nie nur Duft – es war Schutz, Reinigung und Kommunikation.

In den Rauhnächten wird geräuchert, um:

  • alte Energien des Jahres zu lösen

  • Haus und Geist zu reinigen

  • sich vor negativen Einflüssen zu schützen

  • Wünsche, Bitten und Visionen zu manifestieren

Der aufsteigende Rauch steht dabei symbolisch für den Übergang – vom Alten ins Neue.


🔥 Wie zelebriert man die Rauhnächte?

Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg.
Die Rauhnächte sind leise, persönlich und intuitiv.

✨ Ein einfacher Ablauf für jede Rauhnacht:

  1. Zeit schaffen
    Zünde eine Kerze an, dimme das Licht, nimm dir bewusst 10–20 Minuten nur für dich.

  2. Räuchern
    Nutze Räucherkohle, ein Siebgefäß oder Räucherstäbchen – wichtig ist die Intention.

  3. Reflexion
    Frage dich:

    • Was darf gehen?

    • Was möchte ich einladen?

    • Wofür bin ich dankbar?

  4. Notieren & Träumen
    Schreibe Gedanken oder Träume auf – sie gelten als Wegweiser für den jeweiligen Monat.


🌿 Welche Räucherstoffe eignen sich für die Rauhnächte?

Traditionell werden natürliche Harze, Kräuter und Hölzer verwendet.
Du kannst pur räuchern oder eigene Mischungen kreieren.

Klassiker der Rauhnächte:

🌲 Weihrauch
– reinigend, klärend, verbindend
– ideal für Schutz & spirituelle Ausrichtung

🌿 Beifuß
– das Kraut der Schwellen
– hilft beim Loslassen und bei Übergängen

🌸 Myrrhe
– erdend, tief, transformierend
– begleitet innere Prozesse

🌲 Fichte & Kiefer
– stärkend, schützend
– bringen Klarheit und Stabilität

🌿 Salbei
– energetische Reinigung
– besonders geeignet zu Beginn der Rauhnächte


🔮 Die 12 Rauhnächte – Monatsimpulse (Kurzüberblick)

  1. 25.12. – Januar: Neubeginn & Vision

  2. 26.12. – Februar: Beziehungen

  3. 27.12. – März: Mut & Entscheidungen

  4. 28.12. – April: Wachstum

  5. 29.12. – Mai: Freude & Kreativität

  6. 30.12. – Juni: Balance

  7. 31.12. – Juli: Dankbarkeit

  8. 01.01. – August: Kraft

  9. 02.01. – September: Ordnung & Klarheit

  10. 03.01. – Oktober: Transformation

  11. 04.01. – November: Intuition

  12. 05.01. – Dezember: Vollendung & Schutz


✨ Räuchern heißt nicht perfekt sein

Die Rauhnächte sind kein To-do-Programm.
Manchmal reicht:

  • ein Hauch Rauch

  • ein stiller Gedanke

  • ein Moment für sich

Magie entsteht nicht durch Regeln – sondern durch Achtsamkeit.


🌙 Unser Klura-Gedanke zu den Rauhnächten

Räuchern ist kein Trend.
Es ist ein uraltes Ritual, das uns wieder mit dem verbindet, was oft im Alltag verloren geht: Stille, Intuition und Vertrauen.

Ob du jede Nacht räucherst oder nur eine –
jede bewusste Handlung zählt.

✨ Möge dein Rauch tragen, was dein Herz leise flüstert.

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